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Der DFB hat seinen Sitz in Frankfurt am Main © Getty Images

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) will trotz der vorzeitigen Veröffentlichung interner Ermittlungsprotokolle die Ergebnisse seiner Untersuchungen in der WM-Affäre nicht früher als geplant bekanntgeben.

“Der DFB hat mit großem Befremden zur Kenntnis genommen, dass vertrauliche Vernehmungsprotokolle in den Medien auftauchen. Zur Klarstellung: Weder der Präsidialausschuss noch das gesamte DFB-Präsidium hatten zu irgendeinem Zeitpunkt Zugang zu den Protokollen der Kanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer. Es bleibt trotz dieser äußerst ärgerlichen Indiskretionen dabei, dass Freshfields seine gesamten Ergebnisse vorstellt, sobald die Untersuchungen abgeschlossen sind", teilte der Verband mit.

Zuvor hatte die "Bild"-Zeitung aus Vernehmungsprotokollen zitiert, in denen der zurückgetretene DFB-Präsident Wolfgang Niersbach im Gespräch mit der ermittelnden Kanzlei Freshfields Franz Beckenbauer offenbar schwer belastet hat.

Demnach sei die dubiose Zahlung von 6,7 Millionen Euro inoffiziell an die Finanzkommission des Weltverbandes FIFA geflossen, um damit 2002 die Wiederwahl von Präsident Joseph S. Blatter zu finanzieren.

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