vergrößernverkleinern
Guido Tognoni
Guido Tognoni hat zweifel, dass die Reformen bei der FIFA zustande kommen © Imago

"Auf dem Papier sieht das gut aus", sagt FIFA-Insider Tognoni über die geplanten Reformen - verrät aber auch, warum er große Zweifel hat, dass diese auch realisiert werden.

Der ehemalige FIFA-Mediendirektor Guido Tognoni sieht die am Donnerstag auf den Weg gebrachten Reformen im Weltverband kritisch.

"Auf dem Papier sieht alles sehr gut aus, das große Problem ist aber, dass es im Kongress eine Dreiviertelmehrheit braucht. Und da kann mancher, der gestern dafür gestimmt hat, hinter den Kulissen wirbeln und dafür sorgen, dass diese Mehrheit nicht zustande kommt", sagte Tognoni am Freitag dem Bayerischen Rundfunk.

Das vom Exekutivkomitee abgesegnete Reformpaket sieht unter anderem eine Amtszeitbeschränkung auf zwölf Jahre für die wichtigen Entscheider sowie die Schaffung eines neuen FIFA-Councils anstelle des Exkos vor.

Entschieden wird über die Reformen durch den Kongress am 26. Februar.

teilentwitternsammelnE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel