Video

Der ehemalige FIFA-Präsident ist tief enttäuscht vom Weltverband und kämpft um seine Ehre. Das Thema Schmiergeld passe nicht zu seiner Lebensphilosophie.

Der suspendierte Präsident Joseph S. Blatter bricht mit dem Fußball-Weltverband FIFA und will angesichts seiner Achtjahressperre nur noch seinen Ruf retten. "Ich kämpfe jetzt nicht mehr für die FIFA. Sie haben mich fallen gelassen. Ich kämpfe nur noch für mich und meine Ehre", sagte der Schweizer dem Magazin Bunte.

Das Urteil der rechtsprechenden Kammer der FIFA-internen Ethikkommission wolle er nicht auf sich sitzen lassen, sagte der 79-Jährige, er könne es "so auf keinen Fall" hinnehmen. 

Zum Verhängnis wurde Blatter und dem ebenfalls bis 2023 suspendierten UEFA-Präsidenten Michel Platini eine dubiose Zahlung von 1,8 Millionen Euro, die Platini im Jahr 2011 von Blatter angeblich für lange zurückliegende Beratertätigkeiten erhalten hatte.

Die Ermittler vermuten Schmiergeld für Blatters Sieg bei der Präsidentschaftswahl 2011. "Das passt nicht zu meiner Lebensphilosophie. Diese unwahren Behauptungen haben in mir neue Energie freigesetzt", sagte Blatter.

teilentwitternsammelnE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel