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Michel Platini besitzt seit 2007 ein Bankkonto in Panama
Michel Platini darf derzeit keine Tätigkeiten im Fußball-Bereich ausüben © Getty Images

Der suspendierte UEFA-Präsident erscheint nicht persönlich beim Fußball-Weltverband in Zürich. Ein Urteil im "Fall Blattini" wird am kommenden Montag erwartet.

Die vorerst letzte Anhörung im "Fall Blattini" beim Fußball-Weltverband FIFA hat am Freitag wie erwartet ohne den suspendierten UEFA-Präsidenten Michel Platini begonnen.

Statt des Franzosen erschien dessen Anwalt Thibaud d'Alès am Morgen in der Züricher FIFA-Zentrale, um seinen Klienten vor der rechtsprechenden Kammer der FIFA-Ethikkommission zu vertreten. D'Alès gab im Vorfeld keine Stellungnahme ab.

Platini droht im Zuge der dubiosen Millionenzahlung, die er im Jahr 2011 vom ebenfalls suspendierten FIFA-Präsidenten Joseph S. Blatter erhalten hatte, eine lebenslange Sperre. Es geht um 1,8 Millionen Euro.

Beide behaupten, dass die Zahlung ein mündlich vereinbartes Honorar für Platinis Berater-Tätigkeit in FIFA-Diensten zwischen 1998 und 2002 gewesen sei. Die Ermittler hingegen gehen von Schmiergeld zugunsten Blatters Wiederwahl vor vier Jahren aus.

Platini erschien nicht persönlich zur Befragung in Zürich, weil seiner Meinung nach "das Urteil schon durch einen Sprecher der Kommission der Presse gegenüber mitgeteilt und damit gegen die Unschuldsvermutung verstoßen" worden sei. Ein Urteil wird für den kommenden Montag erwartet.

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