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Barcas Superstar wird beim Abflug nach dem Gewinn der Klub-WM in Japan von Anhängern des Finalgegners angegriffen. Trainer und Mitspieler müssen schlichten.

Beim Abflug des frischgebackenen Klub-Weltmeisters FC Barcelona aus Japan ist es am Flughafen Tokio-Narita zu einem unschönen Zwischenfall gekommen.

Mehrere Anhänger von Barcas argentinischem Finalgegner River Plate beschimpften zwischen Passkontrolle und Sicherheitscheck die Spieler des spanischen Meisters, in erster Linie den viermaligen Weltfußballer Lionel Messi. Eine Person soll laut spanischen Medienberichten sogar in Richtung Messi gespuckt haben, der mit einem Schubser reagierte.

Barca-Coach Luis Enrique und Javier Mascherano, der seine Profi-Karriere einst bei River begann, gingen dazwischen und verteidigten Messi. Dieser setzte daraufhin in Begleitung von Sturmpartner Luis Suarez seinen Weg in Richtung Flugzeug ohne weitere Zwischenfälle fort.

River-Präsident Rodoldo D'Onofrio verurteilte die Geschehnisse aufs Schärfste. "Es gibt immer einen Idioten", klagte der 66-Jährige in der Fox Show und verteidigte seinen argentinischen Landsmann: "Messi ist ein Gentleman. Er hat das Tor geschossen und entschuldigend die Hand gehoben. Er hat mir erzählt, dass er drauf und dran war, für River zu spielen."

Barcelona hatte am Sonntag mit einem 3:0 gegen River Plate zum dritten Mal die Klub-Weltmeisterschaft gewonnen, Messi und Suarez mit einem Doppelpack hatten die Tore für die Katalanen erzielt.

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