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Die FIFA hat einen neuen Sponsor aus China
Der FIFA-Skandal zieht in der Schweiz weite Kreise © Getty Images

Im Zuge der Ermittlungen in der Korruptionsaffäre um den Weltverband sperren die Schweizer Behörden rund 50 Konten. Mehrere Großbanken sind von den Maßnahmen betroffen.

Im Zuge des FIFA-Korruptionsskandals sind in der Schweiz offenbar mehr als 50 Millionen Franken eingefroren worden.

Von einem "hohen zweistelligen Millionenbetrag" sprach Folco Galli, Sprecher des Schweizer Bundesamtes für Justiz (BJ), im Tagesanzeiger.

Die US-Behörden hatten im Rahmen eines Rechtshilfeersuchens detaillierte Informationen zu rund 50 Schweizer Konten verlangt und die Schweiz aufgefordert, Konten zu sperren.

"Der FIFA-Fall gehört allein schon aufgrund seiner Dimension zu unseren größten Rechtshilfefällen", sagte Galli.

Das BJ hat nach eigenen Angaben zehn Schweizer Banken kontaktiert und Informationen angefordert.

Im US-Rechtshilfeersuchen ausdrücklich genannt sind die Großbanken UBS und Credit Suisse, aber auch Privatbanken wie Julius Bär, BSI oder Pictet.

Die Schweiz spielt als Gelddrehscheibe im FIFA-Skandal eine wichtige Rolle. Viele der ins Visier der US-Justiz geratenen Funktionäre haben Konten in der Schweiz.

Auch die Staatsanwaltschaft Frankfurt hat eine Anfrage geschickt. Sie will herausfinden, welchen Weg die ominösen 6,7 Millionen Euro genommen haben, die das Organisationskomitee der WM 2006 an die FIFA gezahlt hat.

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