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Arjen Robben
Arjen Robben will bis zur WM 2018 für die Oranje spielen © Getty Images

Mit den Niederlanden schied Arjen Robben in der EM-Quali sang- und klanglos aus. Mit dieser Schmach will sich der Bayern-Profi aber nicht aus dem Oranje-Team verabschieden.

Bayern Münchens Superstar Arjen Robben wird seine Karriere in der niederländischen Nationalmannschaft mindestens bis zur Weltmeisterschaft 2018 in Russland fortsetzen.

"Ich habe noch ein Ziel, das ist die WM 2018. Deswegen spiele ich noch weiter", sagte der 31-Jährige am Montag im Trainingslager des deutschen Fußball-Rekordmeisters in Katar.

Oranje mit Kapitän Robben hatte sich in der Qualifikation zur EURO 2016 in Frankreich blamiert. So könne er "nicht aufhören", betonte Robben. Das EM-Aus "ist und bleibt eine große Enttäuschung - solange, bis das Turnier vorbei ist". Dass er nun im Sommer Urlaub planen müsse, "ist ungewohnt", fügte er mit einem Schmunzeln an.

Es hätten in der Quali zu viele Dinge "nicht funktioniert. Dann sieht man das Endergebnis. Wir sind selbst schuld", räumte der Offensivspieler ein: "Daraus müssen wir die Lehren ziehen, damit wir uns für die WM qualifizieren."

Robben hatte am Sonntag nach langer Verletzungspause das Mannschaftstraining beim FC Bayern wieder aufgenommen. Zum Start des Trainingslagers war er wegen eines Infekts ausgefallen.

"Das hatte ich nicht geplant, dass ich drei Tage im Bett liege. Das war schon blöd. Ich bin froh, dass es fast auskuriert ist", sagte er nun. Man könne "nichts anderes machen, als positiv zu bleiben. Deswegen hoffe ich, dass ich jetzt auch weitergehen kann."

Ob es bis zum Rückrundenstart am 22. Januar in Hamburg schon wieder reicht, ließ Robben aber offen: "Ich will jetzt erst eine Grundlage haben. Ich arbeite von Tag zu Tag. Ich sage nicht: Ich muss unbedingt."

Für die Triple-Jagd sieht Robben den FC Bayern gerüstet, warnte aber auch: "Es ist vieles drin. Wir haben eine super Truppe und stehen jetzt gut da. Wir können jede Mannschaft in Europa schlagen. Aber es gibt keine Garantie - für nichts. Nichts geht automatisch."

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