vergrößernverkleinern
Mathieu Valbuena (l.) und Karim Benzema waren bis zum Skandal Nationalmannschaftskollegen
Mathieu Valbuena und Karim Benzema spielten bei der WM 2014 gemeinsam für Frankreich © Getty Images

Trotz der Sexvideo-Affäre kann sich Mathieu Valbuena Einsätze an der Seite von Karim Benzema vorstellen. Der ins Zwielicht geratene Stürmer habe "ja keinen Mord begangen".

Fünf Monate vor dem Beginn der Fußball-EM im eigenen Land (10. Juni bis 10. Juli) hat der französische Nationalspieler Mathieu Valbuena in der Sexvideo-Affäre einen Schritt der Versöhnung auf seinen ins Zwielicht geratenen Teamkollegen Karim Benzema zugemacht.

Er könne sich durchaus vorstellen, bei der EM wieder mit dem Angreifer von Real Madrid in der Equipe Tricolore zu spielen, sagte der in der Affäre erpresste Mittelfeldspieler von Olympique Lyon dem französischen TV-Sender TF1. "Alles ist möglich. Er hat ja keinen Mord begangen", führte der 31-Jährige weiter aus. Allerdings wäre es zunächst am französischen Verband FFF, Benzema zu begnadigen.

Am 10. Dezember hatte die FFF den 28-Jährigen bis auf Weiteres aus der Nationalmannschaft geworfen. Benzema müsse vor einer neuen Nominierung für die Nationalelf zunächst vollständig die Vorwürfe im Zusammenhang mit der Sexvideo-Affäre ausräumen, sagte Nationaltrainer Didier Deschamps kurz vor Weihnachten.

Gegen Benzema war am 5. November wegen der vermeintlichen Beteiligung an der Erpressungsaffäre ein Ermittlungsverfahren eingeleitet worden. Drei mutmaßliche Erpresser, die Valbuena mit einem kompromittierenden Video laut Medienberichten um eine sechsstellige Summe erleichtern wollten, wurden inhaftiert. Benzema hat private Kontakte zum Kreis der Erpresser.

teilentwitternsammelnE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel