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KRC Genk v Videoton FC - UEFA Europa League
Alvaro Brachi (l.) steht seit dem 29. Januar 2016 bei NK Domzale unter Vertrag © Getty Images

NK Domzale greift bei der Spielersuche auf unkonventionelle Mittel zurück - und hat damit Erfolg. Via sozialem Netzwerk holt der slowenische Klub einen neuen Spieler.

NK Domzale hat europaweit noch nicht für Furore gesorgt - weder fußballerisch noch medial.

Das könnte sich nun geändert haben. Denn der slowenische Verein hat auf höchst ungewöhnliche Weise einen Spieler zunächst ausfindig gemacht und dann verpflichtet.

Der Drittplatzierte der slowenischen Liga bediente sich des sozialen Netzwerks LinkedIn, das zur Pflege geschäftlicher Kontakte dient, um einen passenden Rechtsverteidiger zu finden. Auf die Idee kam der Trainer des Vereins, Luka Elsner.

"Domzale verfügt über keine großen finanziellen Mittel", sagte Pressesprecher Grega Krmavnar der BBC. "Und wir haben in Slowenien nichts Passendes entdeckt. Also stellte unser Trainer eine Annonce auf seine LinkedIn-Seite."

Einige Spieler hätten sich darauf gemeldet, deren Können man anschließend prüfte. Als bester Spieler erwies sich der vereinslose Spanier Alvaro Brachi, der zum Training eingeladen wurde und wenig später einen Vertrag erhielt.

"Wir haben nach einem qualitativ hochwertigen, vereinslosen Rechtsverteidiger gesucht - und ihn gefunden", meinte Grega Krmavnar.

So einfach kann es mitunter sein.

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