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Der arbeitslose Startrainer von Real Madrid und des FC Chelsea lästert heftig über Spaniens Fußball - Jose Mourinho preist dafür den Wettbewerb auf der Insel.

Neuer Arroganz-Anfall von Jose Mourinho:

In seinem ersten Interview seit seinem Rauswurf beim FC Chelsea wettert der Startrainer heftig gegen die Leistungsstärke der Primera Division.

"Ich brauche immer Konkurrenz, ich brauche immer Wettbewerb - in Spanien hast Du das aber nicht", kritisierte Mourinho, der von Mai 2010 bis Juni 2013 bei Real Madrid den Ton angab, in der GQ.

"Ich habe bei einem großartigen Klub gearbeitet, aber ich hatte nur vier Spiele im Jahr: Barcelona gegen Real Madrid und Real Madrid gegen Barcelona. Den Rest gewinnst Du dann 4:0, 5:0, 4:1, 6:1 ...", lästerte er weiter.

Dass er mit den Königlichen am Ende "nur" einmal die Meisterschaft (2011) und den Pokal (2010) gewann, weshalb Mourinho am Ende gehen musste, erklärte der 53-Jährige so: "Es war schwierig, die Liga zu gewinnen, denn Du hattest immer dieses eine Team, dass genau wie Du gewinnt und gewinnt und gewinnt. Es sind zwei Monster (Real Madrid und der FC Barcelona, Anm. d. Red.)."

"Ich war Meister in Spanien mit 100 Punkten, und ich war Zweiter in Spanien mit 91 Punkten. In England dagegen gewinnst Du die Liga mit 75 Punkten, oder noch weniger", ergänzte Mourinho.

Bei Sky Sport legte der Portugiese nach, deshalb sei auch die Rückkehr in die Premier League sein großes Ziel: "Im Moment habe ich keinen Job, und Du weißt nie, wohin es Dich im Fußball letztendlich verschlägt. Aber das Zuhause meiner Familie wird London bleiben, das ist sicher."

Da passt es ja, dass sich englische Medien sicher sein wollen, dass Mourinho im Anflug auf Manchester United ist, um Louis van Gaal abzulösen. In Spanien dagegen dürfte Mourinho inzwischen noch weniger Freunde haben.

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