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Pierluigi Collina ist Berater der FIFA-Regelhüter
Pierluigi Collina ist Berater der FIFA-Regelhüter © Getty Images

Der frühere Star-Schiedsrichter Pierluigi Collina glaubt: "Der Videobeweis wird nicht alles lösen" . Als aktiver Referee wäre er frustriert, sagt der Italiener.

Der ehemalige FIFA-Schiedsrichter Pierluigi Collina, Berater des International Football Association Board (IFAB), hegt Zweifel, ob der IFAB-Beschluss, für zwei Jahre den Videobeweis als Hilfsmittel für Schiedsrichter testen zu lassen, ein Erfolg wird.

"Von den Videoaufnahmen kommt nicht immer die definitive Antwort. Man darf sich keinen Illusionen hingeben, dass der Videobeweis alles löst", sagte Collina der Gazzetta dello Sport.

Collina warnte vor der Gefahr einer Entmachtung der Unparteiischen. "Wäre ich noch als Schiedsrichter im Einsatz, wäre ich frustriert. Man muss auf die Resultate der Tests warten", sagte Collina.

Positiv äußerte sich auch der Präsident des italienischen Schiedsrichter-Verbandes AIA, Marcello Nicchi.

"Der IFAB-Beschluss ist bestimmt eine Wende. Bevor man ein Urteil abgeben kann, müssen wir jedoch auf die Ergebnisse der Tests warten. Wir sind jedenfalls zu dieser Experimentierphase bereit", betonte Nicchi.

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