vergrößernverkleinern
Im Halbfinale zwischen PAOK Saloniki und Olympiakos Piräus kam es zu Ausschreitungen
Im Halbfinale zwischen PAOK Saloniki und Olympiakos Piräus kam es zu Ausschreitungen © Getty Images

Girechenland zieht nach den Ausschreitungen im Halbfinale zwischen PAOK Saloniki und Olympiakos Piräus drastische Konsequenzen. Der Pokalwettbewerb ruht vorerst.

Die griechische Regierung hat den nationalen Pokal nach Ausschreitungen während des Halbfinal-Hinspiels zwischen PAOK Saloniki und Olympiakos Piräus abgesagt.

Diese Entscheidung gab Sportminister Stavros Kontonis am Donnerstag bekannt, wenige Stunden vor dem Anpfiff des zweiten Halbfinal-Hinspiels zwischen AEK Athen und Atromitos.

Beim 2:1 des Meisters Olympiakos in Thessaloniki am Mittwoch war es zu Ausschreitungen gekommen. PAOK-Fans stürmten in der 89. Minute den Platz, Feuerwerksraketen wurden abgeschossen, Olympiakos-Trainer Marco Silva wurde von einem vollen Getränkebecher im Rücken getroffen. Schiedsrichter Andreas Pappas brach das Spiel ab.

Kontonis bezeichnete die Vorfälle als "Störung des inneren Friedens und der Rechtsordnung" und verlangte vom nationalen Verband "aussagekräftige" Antworten.

Kurz zuvor hatte PAOK erklärt, es werde nicht in Piräus zum Rückspiel antreten - es sei denn, es werde ein ausländischer Schiedsrichter für das Spiel angesetzt.

teilentwitternsammelnE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel