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Karim Benzema © Getty Images

Immer wieder Ärger für Karim Benzema. Wie die französische Tageszeitung Liberation berichtet, soll der Stürmer von Real Madrid vor einem französischen Gericht als Zeuge in einem Prozess um Drogenhandel und Geldwäscherei ausgesagt haben.

Benzema soll mit der Firma BH Events, deren Hauptaktionär er ist, in ein Restaurant unweit der Pariser Champs-Elysees investiert haben. Unter den Investoren aber auch ein verdächtigter Drogenhändler, der in diesem Restaurant nach Ansicht der Staatswaltschaft seine Drogengelder waschen wollte.

Zwei Millionen Euro Schaden

Benzema wurde ausdrücklich nicht als Beschuldigter, sondern als Zeuge geladen. Doch angenehm dürfte der erneute Auftritt vor Gericht nicht sein für ihn – zumal das Restaurant mittlerweile auf Anweisung der Steuerbehörden geschlossen wurde. Benzemas Schaden soll sich auf zwei Millionen Euro belaufen.

2015 musste Benzema bereits wegen der Sexvideo-Affäre um seinen Nationalmannschaftskollegen Mathieu Valbuena vor Gericht erscheinen. Valbuena war mit einem Sexvideo erpresst worden, Benzema soll vom Erpressungsversuch zumindest gewusst haben.

Die Ermittlungen in diesem Fall laufen noch, bei einer Verurteilung drohen Benzema bis zu fünf Jahre Haft. Wegen der Sexvideo-Affäre droht Benzema zudem die EM in Frankreich zu verpassen. Für die kommenden Testspiele der Franzosen gegen die Niederlande und Russland wurde der 28-Jährige erneut nicht nominiert.

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