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FC Schalke 04 v FC Porto - Friendly Match
Iker Casillas steht seit vergangenem Sommer beim FC Porto unter Vertrag © Getty Images

München und Porto - Eine spanische Zeitung veröffentlicht vernichtende Worte, die Portos Präsident über Torwart-Ikone Iker Casillas gesagt haben soll. Der Klub dementiert die Verbalattacke.

Die spanische Zeitung El Confidencial hat am Mittwoch mit einem Bericht über Torwart-Legende Iker Casillas für Wirbel gesorgt.

Das Blatt veröffentlichte einige abfällige Aussagen des Porto-Präsidenten Jorge Nuno Pinto da Costa über den 34-jährigen Schlussmann. 

"Dass wir ihn unter Vertrag genommen haben, ist ein absolutes Fiasko", wurde Da Costa unter anderem zitiert: "Iker hat unsere Erwartungen in keinster Weise erfüllt. Er ist Schuld am dritten Platz in der portugiesischen Meisterschaft und am frühen Ausscheiden in der Champions League."

Dementi bei SPORT1

Auf SPORT1-Nachfrage dementierte Porto-Pressesprecherin Diana Fontes umgehend die angebliche Verbalattacke: "Diese Aussagen sind vollkommen erfunden und gelogen."

Da Costa verdeutlichte indes in einem Statement auf der Klub-Homepage, dass er absolut zufrieden mit Casillas sei und ihn noch viele Jahre halten wolle.

"Iker ist ein großartiger Sportsmann. Wir wollen ihm eine Vertragsverlängerung bis 2018 anbieten. Wir sind uns prinzipiell schon einig", gab Da Costa zu verstehen.

Casillas war nach 25 Jahren bei Real Madrid im vergangenen Sommer zum portugiesischen Vizemeister gewechselt. Bisher absolvierte der Routinier 34 Pflichtspiele und kassierte dabei 34 Gegentore.

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