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Michel Platini hat die Hoffnung auf einen Stadionbesuch bei der EM in seinem Heimatland nicht aufgegeben. Vor der Anhörung beim CAS bemüht er einen Vergleich zu alten Tagen.

Der Internationale Sportgerichtshof CAS wird sein Urteil im Fall Michel Platini bis zum 9. Mai verkünden. Das teilte CAS-Generalsekretär Matthieu Reeb am Freitag am Rande der Anhörung des tief gefallenen UEFA-Präsidenten mit. Platini kämpft in Lausanne gegen seine Sperre von sechs Jahren, um in sein Amt zurückkehren zu können.

Kurz vor seiner Anhörung hatte Platini sich zuversichtlich gezeigt. "Sicher bin ich optimistisch. Wir werden gewinnen. Ich werde gewinnen", sagte der Franzose am Freitagmorgen.

Im Kern geht es um die dubiose Zahlung von 1,8 Millionen Euro, die Platini im Jahr 2011 vom Weltverband FIFA angeblich für lange zurückliegende Dienste erhalten hatte. Zusammen mit dem UEFA-Chef war auch Ex-FIFA-Boss Joseph S. Blatter (80) aus dem Verkehr gezogen worden. Der Anhörungstermin des Schweizers, der am Freitag als Zeuge vernommen wurde, steht noch nicht fest.

"Ich hoffe, dass meine Teilnahme geholfen hat, eine Lösung zu finden", sagte Blatter, der bei seiner Ankunft erklärt hatte, dass es schön sein werde, Platini wiederzusehen.

Bleibt Platini gesperrt, ist eine Rückkehr zur Europäischen Fußball-Union (UEFA) ebenso unmöglich wie der Triumphzug bei "seiner" Europameisterschaft im Sommer in Frankreich (10. Juni bis 10 Juli). "Heute startet ein neues Spiel. Wir sind im Finale und ich hoffe auf ein gutes Ergebnis", sagte Platini.

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