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FIFA-Präsident Gianni Infantino (Mitte) nimmt bei einer Russland-Reise die Stadien der WM 2018 ins Visier © Getty Images

Der neue FIFA-Präsident zeigt sich bei einer Russland-Reise beeindruckt vom Stand der Vorbereitungen auf die WM 2018. Vor allem von der Endspiel-Arena schwärmt Infantino.

Gianni Infantino hat sich während seiner ersten Russland-Reise als neuer FIFA-Präsident begeistert von den Vorbereitungen für die WM 2018 gezeigt.

"Das ist wirklich beeindruckend. So beeindruckend, dass ich sehr gerne dem Bürgermeister von Moskau schon im Vorfeld gratulieren möchte", sagte der Boss des Fußball-Weltverbands FIFA bei seinem Besuch im Luschniki-Stadion, wo am 15. Juli 2018 das Endspiel stattfinden soll.

Infantino, der Ende Februar an die FIFA-Spitze gewählt worden war, sprach von einer "Atmosphäre, bei der man den Fußball richtig spüren kann. Dieses Stadion ist eine Bühne und genau der richtige Ort für ein Finale".

Russlands umstrittener Sportminister Witali Mutko, gleichzeitig Präsident des russischen Fußball-Verbands RFS, schwärmte ebenfalls vom "tollen Fortschritt der Vorbereitungen".

Alle drei Monate schreibe er einen Lagebericht an Staatspräsident Wladimir Putin, "und man sieht, dass viel gearbeitet wird", sagte Mutko der Nachrichtenagentur Tass. Gleichzeitig gestand Mutko aber auch "vereinzelte Probleme".

Im Oktober des vergangenen Jahres beispielsweise war es aus ungeklärten Gründen während Renovierungsarbeiten zu einem Brand im Stadion gekommen.

Bei der WM-Endrunde soll die Arena 81.000 Zuschauern Platz bieten. Zunächst war auch überlegt worden, die Kapazität auf 90.000 Plätze zu erhöhen. Dies war aus Gründen des Denkmalschutzes aber nicht möglich gewesen.

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