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Olympiakos
Wegen Ausschreitungen musste das Pokalspiel PAOK Saloniki gegen Olympiakos Piräus abgebrochen werden © Getty Images

Rund einen Monat nach der Absage des nationalen Pokals hat Griechenlands Sportminister Stavros Kontonis der Fortsetzung des Wettbewerbs zugestimmt.

Eine entsprechende Einigung wurde am Dienstag nach einem Treffen mit Vertretern des Weltverbandes FIFA sowie des griechischen Verbandspräsidenten Giorgos Girtzikis erzielt. Ob die Spiele vor leeren Rängen oder auf neutralem Untergrund ausgetragen werden, soll bis Freitag entschieden werden. Im Raum steht auch der Einsatz ausländischer Schiedsrichter.

Wegen der Aussetzung des Pokals durch die Regierung hatte den griechischen Klubs der Ausschluss aus den internationalen Wettbewerben gedroht. Auch die Nationalmannschaft hatte Konsequenzen durch die FIFA zu befürchten.

Die Regierung hatte den Pokal nach Ausschreitungen während des Halbfinal-Hinspiels zwischen PAOK Saloniki und Olympiakos Piräus (1:2) abgesagt. PAOK-Fans hatten in der 89. Minute den Platz gestürmt, Feuerwerksraketen wurden abgeschossen, Olympiakos-Trainer Marco Silva wurde von einem vollen Getränkebecher am Rücken getroffen. Schiedsrichter Andreas Pappas brach das Spiel ab.

Mitte März hatte sich der griechische Verband gegen die Absage zur Wehr gesetzt. Beim Obersten Gerichtshof des Landes legte er Beschwerde ein und bezeichnete die von Kontonis getroffene Entscheidung als "verfassungswidrig und illegal". Der Verband sah seine Autonomie angegriffen. Kontonis hatte seine Entscheidung mit der Sorge vor neuerlichen Ausschreitungen begründet.

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