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Alan Pulido bestritt bislang sechs Länderspiele (vier Tore) © Getty Images

Wurde Alan Pulido doch nicht von Sicherheitskräften gerettet? Laut Medienberichten hat sich der mexikanische Nationalspieler selbst aus den Händen seiner Kidnapper befreit.

Der entführte mexikanische Nationalspieler Alan Pulido hat sich entgegen anderslautender erster Mitteilungen offenbar selbst aus den Händen seiner Entführer befreit.

Laut El Pais nutzte der Stürmer von Olympiakos Piräus die Abwesenheit zweier Bewacher aus und überwältigte den einen verbliebenen Entführer. "Pulido prügelte solange auf diesen ein, bis er die Adresse des Aufenthaltsortes verriet. Er griff sich das Handy des Entführers und rief die Polizei", schrieb das Blatt.

Mexikanische Behörden schrieben zuvor, sie hätten den 25-Jährigen nach einem Großeinsatz von knapp 4000 Soldaten befreit.

Der Stürmer war zuvor in seiner Heimstadt Ciudad Victoria in der Region Tamaulipas gekidnappt worden. Lokale Medien berichteten, dass Pulido und seine Freundin auf dem Heimweg von einer Party von einem Konvoi mehrerer Vans abgefangen und zum Aussteigen gezwungen wurden. Pulido wurde entführt, seine Freundin hingegen freigelassen.

Der Regionalstaat im Nordosten Mexikos zählt wegen Drogenhandel und Entführungen zu den gefährlichsten des Landes.

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