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Lionel Messis Anwalt Enrique Bacigalupo am ersten Prozesstag in Barcelona © Getty Images

In Spanien beginnt der Steuerprozess gegen Lionel Messi und dessen Vater. Zum Auftakt ist der Weltfußballer allerdings nicht dabei - er hat eine andere Verpflichtung.

Weltfußballer Lionel Messi (28) ist der Eröffnung des Steuerprozesses gegen ihn und seinen Vater Jorge Horacio am Dienstag in Barcelona ferngeblieben.

Angesichts der kurz bevorstehenden Copa America war das Fernbleiben des Argentiniers in Diensten des spanischen Meisters FC Barcelona allerdings keine große Überraschung.

Haftstrafe für Messi gefordert

Laut der Staatsanwaltschaft sollen Vater und Sohn Messi mittels Scheinfirmen in Belize und Uruguay zwischen 2007 und 2009 Steuern in Höhe von insgesamt 4,16 Millionen Euro hinterzogen haben. Der spanische Fiskus hat für beide eine Haftstrafe von je 22,5 Monaten gefordert, eine Gefängnisstrafe ist jedoch unwahrscheinlich.

Im Dezember hatte die spanische Justiz Ermittlungen gegen den Superstar wegen angeblicher finanzieller Unregelmäßigkeiten bei Wohltätigkeitsspielen in den Jahren 2012 und 2013 eingestellt. Ein Gericht befand, dass Messi den Steuerbehörden keine Einnahmen aus den betroffenen Spielen vorenthalten habe.

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