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Brasilien wird das Training bei der Copa America durch mehrere Zwischenfälle erschwert © Getty Images

Nächster Zwischenfall für Brasilien bei der Copa America. Beim Training an der Harvard-University muss die Selecao zum Umziehen in einen Möbellaster.

Nach einem Selbstmordattentäter, trampelnden Nachwuchskickern und einem Tropensturm nun auch noch ein LKW als Behelfsumkleide: Die brasilianische Nationalmannschaft stolpert bei der Copa America in den USA von einem Trainings-Zwischenfall in den nächsten.

Am Freitag stand den Seleção-Stars auf dem Gelände der elitären Harvard-Universität vor den Toren Bostons nur die Ladefläche eines Möbel-Lastwagens als Umzugsmöglichkeit zur Verfügung. Die Dusche musste bis zur Rückkehr ins Hotel warten.

Es war bereits der vierte Zwischenfall für den Rekord-Weltmeister. Noch vor dem Copa-Auftakt wurde das vorgesehene Trainingsgelände der UCLA-Universität von Los Angeles nach tödlichen Schüssen eines Selbstmordattentäters gegen einen Professor kurzfristig geschlossen.

Platzwechsel hieß es auch in Orlando, weil ein Jugendturnier auf dem zunächst vorgesehenen Feld den Rasen ramponiert hatte. Und dann wirbelte noch Tropensturm Colin mit heftigen Regenfällen den Traininsplan durcheinander.

Trotz der Widrigkeiten wollen die Brasilianer am Sonntag gegen Peru in der Gruppe B ihren Viertelfinaleinzug perfekt machen, benötigen dazu gegen das punktgleiche Andenteam (beide 4 Zähler) wegen der besseren Tordifferenz ein Remis.

Die Runde der letzten Acht hat auch Ecuador (2 Punkte) im Duell gegen Haiti im Visier, das nach zwei Niederlagen keine Chance mehr auf ein Weiterkommen hat.

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