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Die USA gewinnen bei der Copa America das direkte Duell ums Weiterkommen gegen Paraguay. Dadurch ist der Job von Trainer Jürgen Klinsmann erstmal gerettet.

Das Team von Gastgeber USA hat bei der Copa America seinem deutschen Trainer Jürgen Klinsmann den Job gerettet und mit einem knappen 1:0 (1:0) gegen Paraguay das Viertelfinale der Fußball-Südamerikameisterschaft erreicht.

Das US-Team zog durch seinen zweiten Vorrundensieg trotz längerer Unterzahl in der Gruppe A sogar noch am zuvor schon für die Runde der besten Acht qualifizierten WM-Viertelfinalisten Kolumbien vorbei, der nach seinen beiden Auftaktsiegen Costa Rica unerwartet mit 2:3 (1:2) unterlag.

Die 51.041 Zuschauer in Philadelphia konnten zwar früh die US-Führung durch Clint Dempsey (27.) bejubeln. Doch Verteidiger DeAndre Yedlin brachte die Platzherren, bei denen Ex-Bundestrainer Klinsmann zuletzt in der Kritik gestanden hatte, durch seinen Platzverweis nach zwei Gelben Karten binnen einer Minute (48.) nochmals in Not.

Bester Mann auf dem Platz war US-Innenverteidiger John Brooks von Bundesligist Hertha BSC Berlin, über den Klinsmann nach Abpfiff sagte: "Mit so einer Leistung schaut ganz Europa auf ihn."

Neben Brooks vertraten auch Fabian Johnson (Mönchengladbach) und Bobby Wood (Hamburg) die Bundesliga im US-Team. In Paraguays Mannschaft vergab dagegen der Ingolstädter Dario Lezcano eine Großchance Sekunden vor dem Halbzeitpfiff.

Im Viertelfinale treffen die USA und Kolumbien in Überkreuzduellen auf die beiden Besten der Gruppe B, in der am Sonntag Rekordweltmeister Brasilien gegen Peru (beide 4 Punkte) sowie Ecuador (2) gegen das bereits chancenlose Schlusslicht Haiti (0) um das Weiterkommen kämpfen.

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