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Borussia Dortmund v Wolfsberg - UEFA Europa League: Third Qualifying Round 2nd Leg
Dietmar "Didi" Kühbauer trainierte zuletzt den Wolfsberger AC und Admira Wacker Mödling © Getty Images

Österreich-Idol Didi Kühbauer ist sauer. Der derzeit arbeitslose Trainer kann die Entscheidung, Mike Büskens zum Rapid-Wien-Coach zu ernennen, nicht nachvollziehen.

Der frühere österreichische Nationalspieler Didi Kühbauer hat die Berufung von Mike Büskens zum neuen Trainer von Rapid Wien scharf kritisiert.

"Wir Österreicher sind offenbar nicht gut genug - und die Deutschen können offenbar alles besser", sagte der 45-Jährige der Zeitung Die Presse.

Der derzeit arbeitslose Trainer ist "enttäuscht", dass er selbst bei seinem Herzensverein nicht zum Zuge kam. "Ich hätte mir das Amt jederzeit zugetraut", sagte der ehemalige Wolfsburger (49 Bundesligaspiele/acht Tore), "ich habe scheinbar nicht das richtige Netzwerk – und unsere Trainerarbeit ist dann oft nichts wert." Kühbauer saß bei Admira Wacker Mödling und dem Wolfsberger AC auf der Bank.

Es sei "Wahnsinn", was derzeit bei Rapid unter Sportdirektor Andreas Müller passiere, ergänzte er: "Es geht dem Verein nur um den Erfolg. Alles andere interessiert keinen." Dass sein Kumpel Zoran Barisic als Coach entlassen worden sei, findet Kühbauer "nicht korrekt".

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