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 Hakan Sükür hat sich in der Türkei den Zorn des Präsidenten zugezogen
Hakan Sükür hat sich in der Türkei den Zorn des Präsidenten zugezogen © Getty Images

In der Türkei muss sich Hakan Sükür vor Gericht verantworten. Der türkische Rekordtorschütze hat sich mit Präsident Erdogan angelegt.

In Abwesenheit von Hakan Sükür hat in Istanbul der Prozess gegen den türkischen Rekordtorschützen wegen des Vorwurfs der Präsidentenbeleidigung begonnen.

Dem mittlerweile 44 Jahre alten Ex-Nationalspieler wird vorgeworfen, den Staatspräsidenten via Twitter verunglimpft zu haben.

Wie der Anwalt des WM-Dritten von 2002 erklärte, halte sich sein Mandant derzeit in den USA auf. Sollte Sükür verurteilt werden, wäre theoretisch eine Haftstrafe von bis zu vier Jahren möglich.

Der einstige Torjäger hatte von 2011 bis 2013 für Erdogans Regierungspartei AKP im Parlament gesessen, aber nach Übergriffen auf die Anhänger des Predigers Fethullah Gülen die Partei wieder verlassen.

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