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Beim Viertelfinal-Aus gegen Argentinien nimmt sich Venezuela die große Möglichkeit zum Anschluss fahrlässig. Ein Elfmeter wird auf klägliche Art vergeben.

Venezuela ist nach einem 1:4 gegen Argentinien im Viertelfinale der Copa America ausgeschieden.

Beim Stand von 0:2 hatten die Südamerikaner jedoch die große Chance zum Anschlusstreffer. Kurz vor der Halbzeit zeigte der Schiedsrichter auf den Punkt und verhängte einen Elfmeter gegen Lionel Messi und Co.

Luis Manuel Seijas, Mittelfeldspieler von Independiente Sante Fe (Kolumbien), nahm sich den Ball und wollte den Strafstoß lässig per Panenka-Heber verwandeln. Der 29-Jährige lupfte den Ball locker in die Mitte des Tores, hatte jedoch nicht mit Argentiniens Keeper Sergio Romero gerechnet.

Dieser blieb einfach stehen und fing den Ball locker ab - die große Möglichkeit zum Anschluss war vergeben.

Ein ähnliches Missgeschick passierte im Januar 2009 Franck Ribery. Der Bayern-Star scheiterte auf die gleiche Weise an Stuttgarts damaligem Torwart Jens Lehmann - allerdings stand es dabei schon 2:0 für den FCB (Endstand 5:1).

Auch in der zweiten Halbzeit musste Venezuela einen Nackenschlag hinnehmen. Keine 60 Sekunden nach dem Anschlusstreffer zum 1:3 (70.) baute Argentinien die Führung wieder auf drei Tore Unterschied aus und traf zum 4:1-Endstand.

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