vergrößernverkleinern
FBL-LIBERTADORES-ATLNACIONAL-INDVALLE
Nach dem Finale der Copa Libertadores kam es zu schweren Ausschreitungen © Getty Images

Nach dem Finale der Copa Libertadores randalieren die Anhänger der beiden Teams. Die traurige Bilanz der Gewaltexzesse: Drei Tote und zahlreiche Verletzte.

Schwere Gewaltexzesse mit drei Toten haben die südamerikanische Klubmeisterschaft Copa Libertadores überschattet.

Nach dem Final-Rückspiel zwischen dem kolumbianischen Vertreter Atletico Nacional und Independiente del Valle aus Ecuador (1:0) in Medellin kam es zu den folgenschweren Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden und mit Messern bewaffneten Fans. 

Video

Zwei Fans, einer von ihnen minderjährig, starben in der kolumbianischen Hauptstadt Bogota. Von einem weiteren Todesfall wurde in Medellín, der Heimat von Atletico Nacional berichtet. Zudem wurden zahlreiche Fans verletzt.

"Es ist sehr traurig, dass es mehr als hundert gewalttätige Auseinandersetzungen gab. In Bogota sind neun Personen verletzt und zwei getötet worden nach dem Sieg von Nacional. Wir müssen lernen, zivilisiert miteinander umzugehen", schrieb Bogotas Bürgermeister Enrique Penalosa bei Twitter.

Insgesamt wurden in Bogota 140 Vorfälle gemeldet, in Medellín waren es sogar 163. Atletico Nacional, das die Copa Libertadores zuletzt im Jahr 1989 gewann, war das erste kolumbianische Team seit 2004, das die "südamerikanische Champions League" für sich entschied.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel