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Fans von Beitar Jerusalem mit dem Emblem ihres Klubs in den Haaren
Fans von Beitar Jerusalem mit dem Emblem ihres Klubs in den Haaren © Getty Images

19 Fußballfans in Jerusalem werden wegen versuchten Mordes angeklagt. Sie sind Anhänger einer rechten Vereinigung. Auch Drogenhandel wird ihnen vorgeworfen.

In Jerusalem wurden 19 Fußballfans des Erstligisten Beitar wegen versuchten Mordes angeklagt.

Das bestätigte die israelische Polizei am Sonntag.

Die Anhänger der rechten Fanvereinigung La Familia, die für ihr rassistisches Auftreten bekannt ist, wurden Ende Juli mit 37 weiteren Personen verhaftet.

Nun werden ihnen versuchter Mord, schwere Körperverletzung, Diebstahl und illegaler Waffenbesitz vorgeworfen.

Die Staatsanwaltschaft hat bereits einen weiteren Verbleib in Haft beantragt.

Die Mitglieder des Fanklubs gelten als ultra-nationale Juden, die schon mehrfach durch anti-arabische und anti-muslimische Taten aufgefallen waren.

Neun von ihnen wurden zudem wegen organisierten Drogenhandels angeklagt.

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