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SSC Napoli v Legia Warszawa - UEFA Europa League
Stanislaw Tschertschessow war zuletzt als Trainer des polnischen Erstligisten Legia Warschau tätig © Getty Images

Russlands neuer Nationaltrainer Stanislaw Tschertschessow geht seine Aufgabe mit viel Respekt an. Für die Kaderzusammenstellung holt er sich Unterstützung.

Der neue russische Nationaltrainer Stanislaw Tschertschessow blickt zuversichtlich auf die Weltmeisterschaft 2018 im eigenen Land.

"Das ist eine schöne und schwierige Aufgabe", sagte der 52-Jährige dem kicker, "aber sie freut mich." Der Nachfolger von Leonid Sluzki wolle das "Maximale" tun, um die Erwartungen der Fans zu erfüllen. Ohne Qualifikationsspiel sei es aber für jede Mannschaft schwierig, sich auf ein Turnier vorzubereiten, so der frühere Dresdner Bundesliga-Torwart.

Unterstützung bei Kaderplanung

Für die Kaderzusammenstellung kündigte Tschertschessow an, noch einmal das Gespräch mit dem zurückgetretenen Abwehrchef Sergej Ignaschewitsch zu suchen. "Ich kenne ihn noch als Gegenspieler", sagte der ehemalige Nationalkeeper, "er ist ein verdienter Sportler, da sollte man auch noch einmal reden können."

Neben erfahrenen Spielern dürfen sich auch Nachwuchsspieler berechtigte Hoffnung machen. "Egal ob jung oder älter. Die Tür ist offen", sagte Tschertschessow.

Tschertschessow zuletzt in Polen

Der 52-Jährige war vergangenen Donnerstag zum Nationaltrainer berufen worden. Tschertschessow war zuletzt Coach des polnischen Erstligisten Legia Warschau und führte den Klub zum Gewinn der Meisterschaft. 

In seiner aktiven Zeit stand der ehemalige Torhüter von 1993 bis 1995 auch bei Dynamo Dresden zwischen den Pfosten und absolvierte 57 Bundesligaspiele für die Sachsen.

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