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Silvio Berlusconi (l.) hätte sich gerne mehr um den AC Mailand gekümmert
Silvio Berlusconi (l.) hätte sich gerne mehr um den AC Mailand gekümmert © Getty Images

Der ehemalige italienische Ministerpräsident und Boss des Renommierklubs AC Mailand, Silvio Berlusconi, bedauert im Nachhinein sein fehlendes Engagement für die Lombarden.

"Wenn Milan in den letzten Jahren nicht auf dem Niveau wie früher war, ist es, weil ich mich nicht persönlich um den Klub kümmern konnte. Jedenfalls bleibe ich der Klubpräsident, der mehr als alle anderen in der Geschichte des Fußballs gewonnen hat", sagte der Mailänder Großunternehmer, der am Donnerstag sein 80. Lebensjahr vollendete.

Berlusconi hatte erst im Juli seinen Klub an ein chinesisches Konsortium veräußert. Der Verkauf von Milan an das Konsortium Sino-Europe Investment Management soll bis Ende des Jahres abgeschlossen sein. Das Konsortium zahlt insgesamt 740 Millionen Euro für das gesamte Aktienpaket des Klubs.

Seinen runden Geburtstag feiert Berlusconi im Kreise seiner Familie. "Ich werde jetzt mehr Zeit mit den Menschen, die ich liebe, verbringen, wie ich es in diesem Sommer getan habe. Und es ist richtig so: Mit fünf Kindern und zehn Enkelkindern bin ich ein Patriarch, und so fühle ich mich auch", betonte Berlusconi.

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