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Spaßvogel Ronaldinho spielte 2001 bis 2003 für Paris St. Germain © Imago

Ohne harte Arbeit einer der Besten aller Zeiten werden? Kein Problem für Ronaldinho. Ein Ex-Mitspieler berichtet von der Trainingsfaulheit des Brasilianers bei PSG.

Es gibt Fußballer, die täglich hart für ihren Erfolg arbeiten. Es gibt Fußballer, die auch gerne mal auf die eine oder andere Anstrengung verzichten. Und dann gibt es Fußballer wie Ronaldinho Gaucho, die nur einmal wöchentlich zum Training erscheinen.

Diese Faulenzer-Einstellung legte der frühere Edeltechniker während seiner Zeit bei Paris St. Germain an den Tag - zumindest nach Angaben seines Ex-Mitspielers Jerome Leroy.

"Ronaldinho trainierte unter der Woche fast nie. Er präsentierte sich dem Trainer dann immer nur freitags, um samstags spielen zu können. Das war Ronaldinho, er war fast jede Nacht auf Tour", verriet Leroy dem TV-Sender SFR Sport.

Ronaldinho spielte von 2001 bis 2003 für PSG, ehe ihn der FC Barcelona für 30 Millionen Euro verpflichtete. 

Trotz seines Rufs als Feierbiest avancierte der inzwischen 36-Jährige bei den Spaniern zu einem der besten Spieler aller Zeiten, wurde zweimal Weltfußballer und gewann mit Barca unter anderem die Champions League.

Ob Ronaldinho in Barcelona genauso faul war wie in Paris, ist nicht überliefert. Für Leroy kam der Aufstieg des Brasilianers in Anbetracht dessen einstiger Arbeitsweise so oder so ein wenig überraschend.

"Er erschien morgens immer mit einer Sonnenbrille auf dem Trainingsgelände. Dann zog er sich um und ging direkt auf die Massageliege, um zu schlafen. Große Talente wie Ronaldinho sind oft ein bisschen verrückt", hatte Leroy bereits vor kurzem dem Magazin So Foot gesagt.

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