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Medhi Benatia (l.) arbeitete beim FC Bayern mit Trainer Pep Guardiola zusammen
Medhi Benatia (l.) arbeitete beim FC Bayern mit Trainer Pep Guardiola zusammen © Imago

Ex-Bayern-Verteidiger Medhi Benatia spricht über seine Beziehung zu Pep Guardiola. Er erklärt, warum der Spanier so distanziert mit seinen Spielern umgeht.

Medhi Benatia kam 2014 für 28 Millionen Euro vom AS Rom zum FC Bayern.

Doch der marokkanische Verteidiger schlug in München nie wirklich ein.

Unter dem damaligen Bayern-Trainer Pep Guardiola konnte sich Benatia keinen Stammplatz erkämpfen. Vor der laufenden Saison wurde der 29-Jährige an Juventus verliehen.

"Guardiola kommuniziert nicht"

Nun berichtete Benatia über seine Beziehung mit Guardiola und erklärte, warum der Spanier so distanziert mit seinen Spielern umgeht.

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In der italienischen Gazzetta dello Sport zog er einen Vergleich zwischen Guardiola und seinem aktuellen Trainer bei Juventus, Massimiliano Allegri.

"Sie wollen beide, dass du spielst, aggressiv bist, den Ball hast", sagte Benatia: "Vom Temperament her sind sie unterschiedlich. Allegri steht seinen Spielern näher, Guardiola kommuniziert nicht."

Enttäuschungen beim FC Barcelona

Benatia erklärte, der Grund für Guardiolas Distanziertheit liege in dessen Zeit beim FC Barcelona: "Er hat es mir einmal erklärt: Er war enttäuscht von der Beziehung mit einigen Spielern in Barcelona, also hat er mir gesagt: 'Ich mache einfach meine Arbeit - die des Trainers.'"

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"Ich habe alles vermisst"

Der Innenverteidiger berichtete zudem, dass er nach seinen zwei Jahren in München froh sei, wieder in Italien zu leben: "Ich habe alles vermisst: Die Liga, die Atmosphäre, die Lebensart, den Tag mit einem Cappucino zu beginnen und dabei die Gazzetta zu lesen. Dann bin ich glücklich."

Benatia meint aber, dass die Erfahrung bei den Bayern ihn reifen ließ: "Ich denke, ich bin heute klüger als zu meiner Zeit in Rom. Ich habe so viel bei Bayern gelernt."

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