vergrößernverkleinern
Jürgen Klinsmann (r.) war fünfeinhalb Jahre Trainer des US-Teams © Getty Images

Berti Vogts glaubt, dass Jürgen Klinsmann auch seine direkte Art den Job des US-Nationaltrainers gekostet haben dürfte. Auch seine Nominierungspraktik sorgte für Dispute.

Wurde Jürgen Klinsmann beim US-Verband seine direkte Art am Ende zum Verhängnis?

Diese Meinung vertritt zumindest Berti Vogts.

"Jürgen ist natürlich einer, der die Dinge, die ihn stören, anspricht. Das kommt nicht immer gut an", sagte Vogts, der in Klinsmanns Stab als technischer Berater tätig war, der Rheinischen Post.

Zudem zog Klinsmann den Ärger des Verbandes und der heimischen Profi-Liga auf sich, indem er bei seinen Nominierungen für Länderspiele überwiegend auf in Europa spielende Profis fokussierte.

"Jürgen hat viele Spieler aus Übersee dazu geholt, die Qualität haben. Das kommt in der MLS nicht gut an", so Vogts.

Klinsmann wurde nach einem desaströsen Start in die WM-Qualifikation mit Pleiten gegen Mexiko (1:2) und Costa Rica am Montag entlassen. Ob Vogts seinen Job beim Verband behält, ist offen.

Am Dienstag verabschiedete sich der 52-Jährige schließlich mit einer Videobotschaft vom US-Team.

teilentwitternsammelnE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel