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Der Iran wird von dem Portugiesen Carlos Queiroz trainiert © Getty Images

Die FIFA hat den Iran zu einer Geldstrafe verurteilt. Grund hierfür sind "religiöse Bekundungen" aus dem WM-Qualifikationsspiel gegen Südkorea.

Der Weltverband FIFA hat Iran wegen "verschiedener religiöser Bekundungen" während des WM-Qualifikationsspiels gegen Südkorea am 11. Oktober in Teheran (1:0) verwarnt und mit einer Geldstrafe von 45.000 Schweizer Franken (41.400 Euro) belegt. Dies gab die FIFA am Donnerstag bekannt.

Die Iraner hatten vor dem Spiel und während der Halbzeitpause "religiöse Zeremonien" abgehalten, zudem hatten die Zuschauer Banner mit entsprechenden Aufschriften gezeigt. Die FIFA untersagt in ihren Statuten politische und religiöse Äußerungen und Symbole im Rahmen ihrer Wettbewerbe.

Neun weitere Länder wurden wegen Fehlverhaltens ihrer Fans während der WM-Qualifikation bestraft. Die härtesten Sanktionen gab es gegen Albanien und Kroatien, die jeweils 50.000 Franken (46.000 Euro) zahlen müssen.

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