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FBL-WC-2014-GHA-TRAINING
Kevin-Prince Boateng will nach zwei Jahren wieder in Ghanas Nationalmannschaft zurückkehren © Getty Images

Vor zwei Jahren wurde Kevin-Prince Boateng aus Ghanas Nationalmannschaft geworfen wegen eines Streits mit dem Trainer - jetzt hofft er auf eine Rückkehr bei der WM 2018.

Der frühere Berliner, Dortmunder und Schalker Kevin-Prince Boateng liebäugelt zwei Jahre nach seinem Rauswurf mit der Rückkehr in die Nationalmannschaft Ghanas. Der Afrika-Abteilung des chinesischen TV-Senders CCTV sagte der 29-Jährige, der offenbar schon die WM 2018 in Russland im Auge hat: "Für jeden Spieler ist es der Traum, eine Weltmeisterschaft zu spielen. Wenn ich die Chance bekäme, eine dritte WM zu bestreiten, würde ich nicht Nein sagen."

Boateng hat das letzte seiner bislang 15 Länderspiele für Ghana bei der WM 2014 in Brasilien gegen Deutschland gespielt. Nach dem 2:2 gegen den späteren Weltmeister war der Offensivspieler nach einer Auseinandersetzung mit Trainer James Kwesi Appiah suspendiert worden. Ghana verlor das entscheidende Gruppenspiel gegen Portugal und schied aus.

Boateng fühlt sich ungerecht behandelt

Boateng, Halbbruder des deutschen Weltmeisters Jerome Boateng (Bayern München), fühlt sich nach wie vor ungerecht behandelt. "Es gab Leute, die ein Problem mit mir hatten, ich weiß nicht, warum. Es war nicht die richtige Entscheidung, mich rauszuschmeißen", sagte Kevin-Prince Boateng, der sich derzeit in der spanischen Primera Division in guter Form befindet. In acht Spielen für UD Las Palmas traf der gebürtige Berliner viermal.

Zumindest der Trainer ist in Ghana nicht mehr der Gleiche. Seit November 2014 ist der Israeli Avram Grant als Nachfolger von Appiah im Amt. Boateng ist aber dennoch realistisch: "Bevor ich zurückkehren kann, sind noch viele Gespräche nötig. Ich möchte nicht zurückkommen, wenn die Stimmung schlecht ist. Alles soll perfekt sein, damit wir gut zusammenarbeiten können."

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