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Sadio Mane spielt unter Jürgen Klopp für den FC Liverpool © Getty Images

Im Elfmeter-Drama beim Afrika Cup zwischen Senegal und Kamerun lässt Sadio Mane seinen Emotionen freien Lauf. Aristide Bance avanciert gegen Tunesien zum Helden.

Kamerun hat zum neunten Mal die Runde der letzten Vier beim Afrika Cup erreicht. Das Team setzte sich im zweiten Viertelfinale des Samstags in Franceville im Osten des Gabun durch.

Im Elfmeterschießen nach 120 torlosen Minuten hatte der viermalige Titelträger gegen den Senegal mit 5:4 das bessere Ende auf seiner Seite. Vincent Aboubacar von Besiktas Istanbul verwandelte den entscheidenden Strafstoß, nachdem unmittelbar zuvor Sadio Mane vergeben hatte.

Der Profi des FC Liverpool war nach dem tragischen Aus kaum zu trösten. In Tränen aufgelöst sackte er zusammen und musste von einem Betreuer gestützt und vom Platz gebracht werden.

Derweil hat der frühere Bundesliga-Profi Aristide Bance die Nationalmannschaft von Burkina Faso ins Halbfinale geschossen.

Vier Minuten nach seiner Einwechslung erzielte der frühere Mainzer und Augsburger in Libreville beim 2:0 (0:0) gegen den ehemaligen Titelträger Tunesien den Führungstreffer (81.). Prejuce Nakoulma machte nach 85 Minuten alles klar.

Der Gegner von Kamerun im Halbfinale wird am Sonntag im Spiel zwischen der Demokratischen Republik Kongo und Ghana ermittelt. Gegner von Burkina Faso, Finalteilnehmer von 2013, ist Rekordsieger Ägypten oder Marokko. Titelverteidiger Elfenbeinküste war bereits in der Grupenphase ausgeschieden.

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