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Jackson Follmann, dessen rechter Unterschenkel teilamputiert ist, hatte schon am Samstag die Klinik kurzzeitig verlassen © Getty Images

Torhüter Jackson Follmann hat als letzter Überlebender der Flugzeug-Katastrophe mit dem brasilianischen Team Chapecoense das Krankenhaus verlassen.

Als letzter Überlebender der Flugzeug-Katastrophe mit dem brasilianischen Fußball-Erstligisten Chapecoense ist Torhüter Jackson Follmann am Dienstag nach 56 Tagen aus dem Krankenhaus entlassen worden.

Der 24-Jährige, der bereits am Samstag für den Besuch des Testspiels gegen Palmeiras SE die Klinik im Chapecó für einige Stunden verlassen hatte, wird die Reha in Sao Paulo fortsetzen, wo er eine Prothese an den teilamputierten rechten Unterschenkel angepasst bekommt.

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Den Absturz des Charterfliegers, bei dem in der Nacht zum 29. November des vergangenen Jahres auf dem Flug zum Final-Hinspiel der Copa Sudamericana kurz vor der kolumbianischen Stadt Medellin 71 Menschen ums Leben gekommen waren, hatten insgesamt sechs Personen, darunter die Spieler Alan Ruschel und Neto, überlebt.

Die beiden anderen Überlebenden arbeiten schon am Comeback

Während Follmann zudem ein Knochen aus dem linken Fußgelenk entfernt und an der Wirbelsäule operiert werden musste, arbeiten die beiden anderen "Chape"-Profis bereits daran, ihre Karriere fortzusetzen. 

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Das Trio ist am Mittwoch in Rio de Janeiro Ehrengast beim Benefiz-Länderspiel zwischen Brasilien und Kolumbien, die beide ohne ihre im Ausland tätigen Stars antreten.

Die Einnahmen sollen den Hinterbliebenden der Tragödie zugutekommen. Doch zum Wochenanfang waren erst 8000 der insgesamt 40.000 Tickets für die Partie im Estádio Nilton Santos, bei den Olympischen Spielen Schauplatz der Leichtathletik, abgesetzt worden.

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