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Ricardo Oliveira (li.) vom FC Santos kam eine ungewollte Gedenkminute zu © Getty Images

In der Copa Libertadores kommt es zu einer peinlichen Szene: 36 000 Menschen erheben sich im Stillen für einen sehr lebendigen Spieler - der macht sogar mit.

Vor dem Spiel zwischen Santa Fe und dem FC Santos in der Copa Libertadores ist es zu einer großen Panne gekommen.

Wenige Minuten vor Spielbeginn forderte der Stadionsprecher die Zuschauer auf, sich von den Plätzen zu erheben. Es sollte eine Schweigeminute für einen ehemaligen Spieler stattfinden, der kürzlich verstorben war.

Die 36 000 Zuschauer gehorchten brav und gedachten Ricardo Oliveira – doch das ist nicht der Verstorbene.

Der 36-jährige Oliveira ist noch höchst lebendig und steht gerade im Trikot des FC Santos auf dem Platz.

Der Stürmer bekommt von dem Fauxpas des Stadionsprechers, der die Namen verwechselte, gar nichts mit. Er ist hoch konzentriert auf die anstehende Partie und schweigt mit.

"Ich habe nichts gehört", sagt der Ex-Profi des AC Mailand nach dem Spiel.

Die Gedenkminute war eigentlich für den ehemaligen Santos-Spieler Alexandre de Carvalho Kaneko bestimmt. Er war am 18. April im Alter von 60 Jahren gestorben. 

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