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Andre Villas-Boas ist argwöhnisch, was die Bus-Unfälle anbelangt © Getty Images

Andre Villas-Boas, Trainer von Shanghai SIPG, wirft Guangzhou Evergrande Manipulation vor. Es geht um die Verwicklung des Teambusses in mehrere Unfälle.

Der portugiesische Trainer André Villas-Boas vom chinesischen Klub Shanghai SIPG wirft Ligakonkurrent Guangzhou Evergrande Manipulation vor.

Vor dem Viertelfinal-Rückspiel in der asiatischen Champions League war der Bus der Mannschaft des ehemaligen Chelsea-Teammanagers durch mehrere Verkehrsunfälle bei der Anfahrt zum Stadion in Zeitverzug geraten.

Organisator der Unfälle

"Zwei Autos haben dreimal vor unserem Bus Unfälle provoziert", sagte der 39-Jährige, nachdem seinem Team in einem Krimi der Halbfinaleinzug geglückt war, und beschuldigte den Gegner als Organisator der Verkehrsprobleme auf der Fahrt zur Arena.

"Das ist eine großartige Leistung für SIPG", ergänzte Villas-Boas. Denn es schiene "als solle nur ein Klub den Fußball in Asien beherrschen, in dem er sich mit jedem Mittel alles leisten kann" und Menschen für solche Aktionen mobilisiere, hieß es weiter.

Sieg im Elfmeterschießen

Evergrande, zweimaliger Champions-League-Sieger der asiatischen Konföderation AFC, ließ die Anschuldigungen des Portugiesen bisher unkommentiert.

Shanghai hatte seinen 4:0-Triumph aus dem Hinspiel gegen den Tabellenersten der chinesischen Liga mit einem 1:5 im Rückspiel am Dienstag verspielt, rettete sich aber durch einen Sieg im Elfmeterschießen ins Halbfinale. Die Auswärtstorregel gibt es in der asiatischen Champions-League-Variante nicht.

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