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Samir Nasri ist derzeit von Manchester City an den FC Sevilla ausgeliehen © Getty Images

Wegen eines Besuchs in einer Vitaminklinik gerät Samir Nasri in das Visier von Dopingermittlern. Nun äußert sich eine Sprecher der Dopingbehörde zu dem Fall.

Der Trip in eine Vitaminklinik in Los Angeles sorgt weiter für Ärger bei Samir Nasri.

Nachdem bereits die spanische Anti-Doping-Behörde AEPSAD Ermittlungen gegen den Profi des FC Sevilla aufgenommen hatte, meldet sich nun ein Sprecher der WADA zu Wort. Die übergeordnete Behörde überwacht die spanischen Ermittlungen.

"Sie müssen jetzt so schnell wie möglich die Untersuchung zum Abschluss bringen, da sonst das Risiko besteht, dass Beweise verschwinden", sagte Sprecher Ben Nichols im Telegraph.

Laut Artikel 2.2 der Anti-Doping-Satzung wäre sogar eine Sperre bis zu vier Jahren möglich, erläutert Nichols, wenngleich solch ein hohes Strafmaß wohl nicht sehr realistisch ist.

Tweet wurde Nasri zum Verhängnis

Nasri könne vermutlich kein Vorsatz unterstellt werden, heißt es weiter. Liverpools Kolo Toure wurde in einem ähnlichen Fall zu sechs Monaten Sperre verdonnert, weil er Diätpillen seiner Frau konsumierte.

Die Untersuchung wurde durch einen Tweet der Klinik angestoßen, in dem Drip Doctors damit warb, Nasri zu seinen Klienten zu zählen.

Größere Bekanntheit errang die Nachricht, als von Nasris Twitter-Account eine anzügliche Antwort geschickt wurde. Der 29-Jährige gab darauf an, sein Konto sei gehackt worden.

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