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München und Madrid - Real verzichtet bei Aufsteiger Leganes auf viele Stars und tut sich schwer, ehe Alvaro Morata zuschlägt. Nach Abpfiff dreht sich aber alles um James Rodriguez.

Real Madrid hat sich mit einer B-Elf die Tabellenführung in der Primera Division zurückerobert.

Nachdem der ärgste Rivale FC Barcelona nach dem 3:0-Sieg gegen den FC Sevilla kurzzeitig die Spitze übernommen hatte, stellten die Königlichen durch ein mühevolles 4:2 (3:2) bei Aufsteiger CD Leganes die alten Verhältnisse wieder her. (Die Tabelle der Primera Division)

Zur vollsten Zufriedenheit verlief der Mittwochabend für den spanischen Rekordmeister jedoch nicht.

Kolumbianer verweigert Zidane Handschlag

Offensiv-Star James Rodriguez sorgte für Ärger, als er nach seiner Auswechslung in der 72. Minute an Real-Trainer Zinedine Zidane vorbeistapfte, ohne ihm die Hand zu reichen und stattdessen wütend gegen die Ersatzbank schlug.

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"Ich bin mit James zufrieden und finde es auch vollkommen normal, dass er sich in einer solchen Situation aufregt. Als Spieler willst du immer 90 Minuten auf dem Platz sein", zeigte Zidane für den Frust des Kolumbianers Verständnis.

"Aber ich treffe meine Entscheidungen immer zum Wohle der Mannschaft."

Der Torschützenkönig der WM 2014 kommt unter Zidane nur sporadisch zum Einsatz und kokettiert seit längerem mit einem Wechsel.

Morata mit Dreierpack

Ausgerechnet er (15.) und Alvaro Morata per Doppelpack (18. und 23.) hatten gegen Leganes früh für offenbar klare Verhältnisse gesorgt. Doch Gabriel (32.) und Luciano (35.) machten es vor der Pause wieder spannend.

"Es ist hart, zwei Gegentore innerhalb kürzester Zeit zu fangen. Das darf uns einfach nicht passieren", ärgerte sich Zidane über die bisweilen mangelnde Konzentration seiner Spieler.

Mittelfeldmann Casemiro erkannte: "Diese Unkonzentriertheiten können wir uns in den kommenden Spielen nicht erlauben."

Der dritte Treffer von Morata kurz nach der Halbzeitpause sorgte schließlich für die Entscheidung (48.) zu Gunsten Reals.

Zidane schont Stars

Zidane veränderte seine Mannschaft im Vergleich zum 3:0 gegen Deportivo Alaves am Sonntag gleich auf neun Positionen.

So bekamen die Superstars um Cristiano Ronaldo, Gareth Bale, Karim Benzema und Toni Kroos eine Woche vor dem Champions-League-Kracher gegen den FC Bayern eine Pause.

"Es kommen nun super wichtige und spannende Aufgaben auf uns zu. Wir wissen, was uns erwartet und was zu tun ist", gab Zidane zu verstehen.

Vier Tage vor dem Aufeinandertreffen mit den Bayern empfängt Spaniens Tabellenführer seinen Stadtrivalen Atletico Madrid zum Derby im Estadio Santiago Bernabeu (Samstag ab 16.15 Uhr LIVE bei DAZN und im LIVETICKER).

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