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Cristiano Ronaldo sieht sich abseits des Platzes mit Vorwürfen aus seinem Privatleben konfrontiert © Getty Images

Cristiano Ronaldo sieht sich abseits des Platzes mit Vorwürfen aus seinem Privatleben konfrontiert. Seine Berater streiten alle Anschuldigungen ab.

Weltfußballer Cristiano Ronaldo setzt sich gegen schwere Vorwürfe zur Wehr.

Der Real-Star soll einer Frau 375.000 Dollar (heute 353.000 Euro) Schweigegeld gezahlt haben, um den Vorwurf einer Vergewaltigung aus der Welt zu schaffen. Das berichtet der Spiegel unter Berufung auf die Enthüllungsplattform Football Leaks.

Aus Ronaldos Umfeld kam prompt das Dementi. In einem Statement erklärte die Beraterfirma seines Agenten Jorge Mendes: "Die Bezichtigung einer Vergewaltigung ist widerlich und beleidigend und darf nicht unbestraft bleiben."

Ronaldos Münchner Anwalt Johannes Kreile teilte dem Spiegel mit, die Anschuldigungen seien "aufs Schärfste als unzutreffend zurückzuweisen". Er kündigte an, sein Mandant werde "gegen jede unwahre Tatsachenbehauptung sowie gegen jede Verletzung seiner Persönlichkeitsrechte vorgehen". Auf Anfrage von SPORT1 hat Kreile bislang nicht reagiert.

In der Sache geht es um einen Vorfall aus dem Jahr 2009. In einem Nobelhotel in Las Vegas soll es laut Spiegel-Bericht zu einem Treffen zwischen Ronaldo und einer Amerikanerin gekommen sein. Wie der Abend endete, darüber gehen die Darstellungen auseinander. 

Mit Verweis auf Unterlagen von Football Leaks, die das Nachrichtenmagazin eingesehen haben will, erhebt die Frau, zum Zeitpunkt des angeblichen Vorfalls Mitte 20, den Vorwurf der Vergewaltigung. Das Ronaldo-Lager bestreitet das vehement.  

Wie der Spiegel schreibt, soll es ein halbes Jahr später vor einem Mediator im US-Bundesstaat Nevada zu einer Einigung beider Parteien gekommen sein. Gegen die Zahlung der genannten Summe soll die Frau sämtliche Tatvorwürfe fallen gelassen haben. So schreibt es das Nachrichtenmagazin. 

Das angebliche Opfer soll dem Deal unter einer Bedingung zugestimmt haben: Dem Vernehmen nach hat die heute 32-Jährige ihre Vorwürfe und angeblichen Verletzungen seinerzeit in einem sechsseitigen Brief aufgeschrieben, den Ronaldos Anwalt seinem Mandanten vorlesen habe müssen. So steht es im Spiegel-Bericht. 

Ronaldos Vertreter sehen die Sache anders. 

"Es handelt sich hierbei um fiktiven Journalismus. Die Reportage von DER SPIEGEL ist falsch und Cristiano Ronaldo wird mit all seinen Mitteln gegen dieses Medium vorgehen", heißt es in der Mitteilung von der Agentur seines Beraters Mendes.

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