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Diego Simeone ist seit 2011 bei Atletico Madrid Trainer © Getty Images

Spaniens Meister legt vor dem CAS seine Argumente gegen die Transfersperre dar. Atletico Madrids Präsident Enrique Cerezo hofft auf eine Aufhebung der Sperre.

Der zehnmalige spanische Meister Atletico Madrid hat am Montag bei einer Anhörung vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS seine Argumente gegen die Transfersperre des Weltverbandes FIFA dargelegt.

Wann der CAS eine Entscheidung im Fall des Champions-League-Halbfinalisten treffen wird, ist noch offen.

"Wir hoffen, dass die Sperre aufgehoben wird und wir im Sommer Spieler verpflichten können", sagte Atlético-Präsident Enrique Cerezo: "Wir haben denselben Fall wie Real Madrid. Da der CAS die Strafe für Real reduziert hat, sollte er das auch bei uns machen."

Die FIFA hatte gegen Atlético und den Stadtrivalen Real wegen Verstößen gegen die Wechselbestimmungen bei Minderjährigen Transferverbote verhängt.

Schon im Dezember hatte der CAS die Transfersperre gegen Real auf eine Periode reduziert. Ursprünglich galt die FIFA-Sperre für zwei Transferperioden. Damit dürfen die Königlichen im Sommer neue Spieler verpflichten.

Die FIFA ahndete mit ihren Strafen Reals Vergehen zwischen 2005 und 2014, Atletico wurde derweil für Verstöße zwischen den Jahren 2007 und 2014 sanktioniert.

Bereits im April 2014 hatte die FIFA wegen ähnlicher Vergehen hart durchgegriffen und Reals Erzrivalen FC Barcelona mit einem Transferverbot für zwei Perioden belegt.

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