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München - Während sich Cristiano Ronaldo selbst in Schweigen hüllt, gehen die Spekulationen um den Real-Star weiter. Eine Rückkehr nach England rückt angeblich in den Fokus.

Die Spekulationen um Cristiano Ronaldo hat Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge offiziell "ins Reich der Fabeln verwiesen".

Ronaldo selbst hüllt sich indes weiter in Schweigen - und heizt damit Spekulationen um seine Zukunft weiter an.

Nach dem 2:2 mit Europameister Portugal zum Auftakt des FIFA Confederations Cups schwänzte Ronaldo nach seiner Wahl zum "Man of the Match" die obligatorische Pressekonferenz. Die FIFA verzichtete auf eine Strafe für Ronaldo und den portugiesischen Verband.

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Nach seinem kommentarlosen Abgang am Sonntag, bleibt aber die Frage: Wohin führt der Weg des Superstars?

Rückkehr zu United?

Angeblich bevorzugt der 32-Jährige eine Rückkehr zu Manchester United.

Ronaldo, der wegen fehlenden Rückhalts in der Steueraffäre seinen Abschied von Real Madrid angekündigt hatte, soll laut A Bola seinen Berater Jorge Mendes damit beauftragt haben, alles für einen Transfer zu den "Red Devils" zu tun.

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Der Offensivstar wechselte 2009 für 94 Millionen Euro von ManUnited zu Real Madrid. Zuvor spielte der Offensivstar sechs Jahre in Manchester. Dort würde er auf seinen früheren Trainer Jose Mourinho treffen.

De Gea ein mögliches Tauschobjekt

Passend dazu berichten englische Medien von gesteigertem Interesse seitens des englischen Rekordmeisters am portugiesischen Ausnahmekönner.

Wie der Mirror berichtet, plant United offenbar ein Angebot in Höhe von 175 Millionen Pfund (umgerechnet rund 200 Millionen Euro) - und bietet den Königlichen zusätzlich noch Torhüter David de Gea an.

Konkurrenz aus der Premier League

Manchester United ist allerdings wohl nicht der einzige Klub aus der Premier League, der bei Ronaldo mitmischt.

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Wie der britische Express schreibt, soll auch Chelsea-Investor Roman Abramovic ein Auge auf den Superstar geworfen haben und angeblich ebenfalls bereit sein, 200 Millionen Euro Ablöse auf den Tisch zu legen. Als mögliche Zugabe könnten die Blues ihren Offensivspieler Eden Hazard an Real abgeben.

Pepe wirbt für Paris

Derweil schaltete sich auch Ronaldos bisheriger Mannschaftskollege Pepe in die Spekulationen ein.

Der Wechsel des Innenverteidigers von Real zu Paris Saint-Germain steht bereits fest. Nun soll der Portugiese seinen Landsmann einen Wechsel in die französische Hauptstadt schmackhaft gemacht haben. Das vermeldet der spanische Radiosender Onda Cero.

Zu Bayern? "Warum nicht?"

Die Gazzetta dello Sport berichtete am Sonntag, dass sich der Bayern-Trainer Carlo Ancelotti einen Transfer von Ronaldo wünschen würde.

Für Reals früheren Präsidenten Ramon Calderon erschien diese Option gar nicht so abwegig. "Warum nicht? Ich sehe keinen Grund, der dagegen spricht. Er bleibt definitiv in Europa", sagte Calderon der Bild-Zeitung. "Ich hoffe, er verlässt Real Madrid nicht. Falls doch, wird er aber zu einem anderen Top-Klub, der um alle Titel spielt, wechseln."

Die Bayern schafften am Montag Klarheit, indem sie die Ronaldo-Gerüchte mit einer Stellungnahme dementierten.

Präsident Perez äußert sich zu Ronaldo

Auch wenn Ronaldo selbst weiterhin schweigt, könnte zumindest Real-Präsident Florentino Perez etwas Licht in die Angelegenheit bringen. Trainer Zinedine Zidane hatte zuvor laut Marca in einem Telefonat mit Ronaldo, den Superstar zum Bleiben überreden wollen.

Perez soll sich am Montagabend beim Radiosender Onda Cero zur Zukunft Ronaldos äußern.

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