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Real Madrids Präsident Florentino Perez geht von einem Verbleib von Superstar Cristiano Ronaldo aus. Nach dem Confed Cup will er mit dem Portugiesen sprechen.

Präsident Florentino Perez von Real Madrid hat ein Machtwort zur Zukunft seines Superstars Cristiano Ronaldo gesprochen.

"Ronaldo ist ein Spieler von Real Madrid und wird es auch bleiben", sagte Perez in der Dienstagsausgabe der spanischen Sportzeitung Marca über den angeblichen Wunsch Ronaldos, die Königlichen noch in diesem Sommer zu verlassen.

Die portugiesische Zeitung A Bola hatte am Freitag berichtet, Ronaldo wolle aufgrund mangelnder Unterstützung seines Arbeitgebers im Zuge der Steuerermittlungen der spanischen Behörden gegen seine Person wechseln. 

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"Das ist alles sehr seltsam"

"Mir hat niemand etwas dazu gesagt. Ich habe es aus den Medien erfahren, nicht von Cristiano. Das ist alles sehr seltsam", verriet Perez zudem am Montagabend in einem Radio-Interview mit Onda Cero und fügte an: "Niemand hat uns ein Angebot für Cristiano abgegeben."

Ronaldos Ex-Klub Manchester United, für den er schon zwischen 2003 und 2009 spielte, sowie der französische Vizemeister Paris Saint-Germain werden als mögliche Abnehmer gehandelt.

Allerdings berichtete die vereinsnahe Marca am Dienstag, der ebenfalls wegen Steuerhinterziehung in Spanien angeklagte United-Teammanager Jose Mourinho habe kein Interesse an einer Verpflichtung

Das von italienischen Medien kolportierte Interesse des FC Bayern stellte sich derweil als "Ente" heraus.

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Ronaldos Zukunft sei "ein Thema, über das wir sicherlich sprechen müssen und in ein paar Tagen auch werden", sagte Perez und verwies auf den Vertrag des Torjägers bis 2021 samt dessen astronomischer Ausstiegsklausel von einer Milliarde Euro.

Steuerbetrug? Perez verteidigt Ronaldo

Er wolle Ronaldo jetzt den FIFA Confederations Cup (bis 2. Juli LIVE im TV auf SPORT1) zu Ende spielen lassen und die portugiesische Nationalelf "nicht aus der Ruhe bringen". Alles andere mache auch keinen Sinn, denn Ronaldos Konzentration liege "voll und ganz" auf der Mini-WM in Russland.

In der Steueraffäre sagte er dem 32-Jährigen seine volle Unterstützung zu: "Cristiano ist ein guter Typ, den ich immer verteidigen werde - als Fußballer und als Person."

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Ronaldo droht eine mindestens siebenjährige Haftstrafe, weil er über Briefkastenfirmen auf den britischen Jungferninseln und in Irland insgesamt 14,7 Millionen Euro Steuern hinterzogen haben soll.

"Wir alle müssen unseren steuerlichen Pflichten nachkommen, aber ich habe keine Zweifel bei Cristiano. Er hat nichts verheimlicht", sagte Perez und übte Kritik an den spanischen Medien: "Die Unschuldsvermutung wurde nicht respektiert. Darüber ist er sauer, das weiß ich."

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