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Aufsteiger SCO Angers liegt in der Ligue 1 überraschend auf Platz zwei © Getty Images

Der Aufsteiger und derzeitige Überraschungszweite SCO Angers will als vierter französischer Fußball-Erstligist nach Olympique Marseille (1999), Olympique Lyon (2005) und Girondins Bordeaux (2008) einen eigenen Fernsehsender im analogen Bereich (also gratis für den Konsumenten) gründen.

Präsident Said Chabane, erfolgreicher Unternehmer, beziffert die Programmkosten auf 500.000 Euro pro Jahr, von denen er 300.000 an Subventionen durch die Stadt erhofft. Der Sport-Tageszeitung L’Equipe sagte er: "Wer in die Zukunft blickt, darf nicht an das Schlimmste denken."

Das derzeitige Lokalfernsehen bestreitet bereits 60 Prozent seines täglich zweistündigen Programms über den sensationell erfolgreichen Aufsteiger.

Es hat 40.000 Zuschauer pro Woche. Chabane will aus dem Sender ein reines lokales/regionales Sportfernsehen machen und erhofft sich durch Werbung und Produktionskostenzuschüsse zumindest eine schwarze Null.

Je nach Verlauf der Verhandlungen betreffend die Überlassung der Frequenzen soll der Sender zwischen dem 1. Februar und dem 1. April starten.

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