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Zlatan Ibrahimovic schnürte für Paris einen Doppelpack
Zlatan Ibrahimovic schnürte für Paris einen Doppelpack © Getty Images

Kevin Trapp greift für Paris gegen Stade Reims daneben. In den sozialen Medien hagelt es hämische Kommentare. Ibrahimovic und Cavani lassen aber keine Siegzweifel aufkommen.

Paris St. Germain hat seinen Ligarekord auf 36 Partien ohne Niederlage ausgebaut.

Der französische Spitzenreiter setzte sich am 27. Spieltag der Ligue 1 klar mit 4:1 (3:1) gegen Stade Reims durch und kehrte damit nach dem 0:0 gegen Lille aus der Vorwoche in die Erfolgsspur zurück.

Die letzte Pleite des Meisters der vergangenen drei Spielzeiten in Frankreichs höchster Spielklasse datiert vom 15. März 2015 (2:3 bei Girondins Bordeaux).

Trapp patzt und kassiert Häme

Kevin Trapp wird den Sieg allerdings nicht in bester Erinnerung behalten. Denn der deutsche Keeper flog in der 34. Minute an einem Freistoß vorbei und ermöglichte damit den Ausgleich der Gäste.

Vier Tage nach seiner Glanzleistung beim Hinspiel-Erfolg gegen den FC Chelsea in der Champions League könnten die Diskussionen über Trapp von vorne beginnen.

In den sozialen Medien wurden zumindest direkt wieder hämische Kommentare abgelassen. So tauchten die Maggi-Mahlzeit "Trapp-Klöpse" oder ein Hilfebuch "Konzentration für Nieten" auf.

Als Vergleich für seine wechselnden Leistungen in der Königsklasse und der Liga wurde eine junge Frau genommen - einmal mit Make-up, einmal ohne.

Ibrahimovic trifft nach Belieben

Zlatan Ibrahimovic (43.) und Edinson Cavani (45.) brachten Paris vor den Augen von Ex-Präsident Nicolas Sarkozy aber mit einem Doppelschlag schnell wieder auf Kurs.

Zuvor hatte Gregory van der Wiel die Gastgeber In der 12. Minute in Führung gebracht. Ibrahimovic stellte dann in der 68. Minute den Endstand her.

Insgesamt hat der schwedische Superstar damit bereits 23 Treffer auf dem Konto.

Mit 73 Zählern nach 27 Partien führt der Meister die Tabelle mit 27 Punkten Vorsprung vor dem AS Monaco an. Reims steckt als Tabellen-17. weiter im Tabellenkeller. Im Hinspiel hatte das Kellerkind dem haushohen Favoriten überraschend ein 1:1 abgetrotzt.

Vor dem Spiel wurde gab es noch einen besonderen Moment mit Ezequiel Lavezzi zu erleben. Den Argentinier zieht es nach China. Doch bevor Lavezzi Paris den Rücken kehrt, bereitete ihm PSG einen ganz besonderen Abschied - sogar der Schiedsrichter verabschiedete sich herzlich.

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