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Frankreichs Schiedsrichter sollen besser werden - und dafür mehr Geld bekommen
Frankreichs Schiedsrichter sollen besser werden - und dafür mehr Geld bekommen © Getty Images

Die Ligue 1 will ihre Referees noch professioneller machen und greift dafür tief in die Tasche. Die Unparteiischen erhalten künftig über 50 Prozent mehr Geld.

Frankreichs Schiedsrichter, die international nur noch eine Nebenrolle spielen und deren Entscheidungen auch national immer häufiger umstritten sind, sollen professioneller werden. Darauf einigten sich Verband, Liga und Schiedsrichtervereinigung.

Dazu werden ab der nächsten Saison zehn "Elite-Schiedsrichter" benannt, deren Gruppe bis 2018/19 auf 20 aufgestockt wird.

Dafür wird die Ligue 1 ihr Budget von zwölf auf 14 Millionen Euro erhöhen. Didier Quilliot, Generaldirektor der Liga: "Bis 2020 werden wir über 15 Millionen aufwenden müssen."

Die Elite-Schiedsrichter werden statt jetzt im Schnitt 83.000 künftig 128.000 Euro pro Jahr verdienen, das Gehalt der Assistenten klettert von 51.000 auf 79.000.

Dafür wird eine längere Präsenz im Schulungszentrum Clairefontaine sowie eine intensivere Vorbereitung zuhause erwartet.

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