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Die französische Liga steht vor einem Skandal bei den TV-Rechten © Getty Images

Der französische Staatschef berichtet von einem brisanten Telefonat zwischen ihm und dem Emir von Katar. Die Liga prüft eine Schadenersatzklage.

Das Buch von Frankreichs Staatschef Francois Hollande ("Ein Präsident sollte das nicht sagen") schlägt auch im Fußball Wellen.

Abgesehen von der Aussage, Fußballer sollten ihr Gehirn mindestens so viel trainieren wie ihre Beine, versetzt ein anderes Geständnis die französische Liga in helle Aufregung.

Demnach hat Hollande den Emir von Katar angerufen, damit dessen Pay-TV-Gesellschaft BeInSports auch dem französischen Pay-TV-Sender Canal plus einen Teil der Rechte überlässt.

Liga prüft Schadensersatzanspruch

Ohne großes Wettbieten flatterten der französischen Liga daraufhin Angebote der beiden Konkurrenten auf den Tisch, sie kamen sich nicht in die Quere.

Canal plus darf sich bis 2020 für 540 Millionen Euro die drei Top-Begegnungen eines Spieltages aussuchen, BeInSports übernimmt die anderen sieben Spiele für 186,5 Millionen. Für die 2. Liga wurde ein ähnlicher Vertrag abgeschlossen.

Die Liga vermutet jetzt Geheimabsprachen und glaubt, in einem fairen Wetbewerb wären mehr als 748,5 Millionen zu erlösen gewesen. Sie hat eine renommierte Anwaltskanzlei mit der Prüfung eines Schadensersatzanspruches beauftragt.

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