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Julian Draxler wird von den beiden Barca-Stars Mascherano und Rakitic in die Zange genommen
Julian Draxler wird von den beiden Barca-Stars Mascherano und Rakitic in die Zange genommen © Getty Images

Erstmals spricht Julian Draxler über das bittere Aus in der Champions League gegen den FC Barcelona und seinen neuen Verein Paris St. Germain.

Die bittere 1:6-Klatsche gegen den FC Barcelona und das damit verbundene Aus in der Champions League verfolgt Julian Draxler auch noch rund drei Wochen nach der historischen Pleite.

In der französischen Zeitung Le Parisien gibt der Neuzugang von Paris St. Germain erstmals Einblicke in seine Gefühlswelt und spricht zudem noch über seine ersten drei Monate in Frankreich.

Draxler beschreibt Debakel

"Ich denke nicht, dass das ganz gelöscht werden kann. Das Hinspiel war unglaublich. Wir wussten, dass das Rückspiel in Barcelona sehr schwer werden könnte für uns. Beim 3:0 waren wir alle sehr nervös, besonders mit 90.000 Menschen gegen uns. Als es dann 3:1 stand, war ich sicher, dass wir noch einmal davon kommen würden. Wir hatten nicht unseren besten Tag, aber so ein Horrorszenario konnte ich mir nicht vorstellen", beschreibt Draxler das Horror-Spiel in Barcelona.

Paris war mit einem 4:0 aus dem Hinspiel zum Rückspiel nach Barcelona gefahren, musste sich dann aber den Katalanen mit 1:6 geschlagen geben. Barca zog in letzter Sekunde doch noch ins Viertelfinale der Champions League ein.

"Es war ein sehr schlechtes Spiel von uns und bei Barcelona hat einfach alles geklappt", sagte Draxler und erklärte weiter: "Wir denken noch immer über das Spiel nach, weil wir eine große Chance verpasst haben." Denn sein Ziel mit Paris sei es, "die Champions League zu gewinnen."

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Erster Titel vor Augen      

Nach dem Aus in der Champions League kann Draxler am Samstag den ersten Titel der Saison einfahren. Im französischen Pokal geht es im Finale gegen den AS Monaco. Zwar liegen die Monegassen in der Liga vor Paris, für Draxler ist PSG trotzdem der Favorit. "Monaco spielt zwar eine tolle Saison, aber wir sind immer noch das beste Team in Frankreich."

Gut eingelebt

Seinen Wechsel von Wolfsburg in die französische Hauptstadt bereut der Mittelfeldspieler auf keinen Fall. Vor allem die Spielweise bei PSG kommt dem Mittelfeldspieler entgegen. "Wir spielen ein bisschen so, wie bei der deutschen Nationalmannschaft. Deswegen hatte ich keine großen Probleme. In der Kabine haben mir viele Spieler geholfen, wie Maxwell, Matuidi, Verratti, Cavani."

Auch außerhalb des Platzes fühlt sich Draxler immer wohler. Der Nationalspieler  feilt permanent an seinen Französisch-Kenntnissen und kann sich mit seinen Teamkollegen schon ganz gut unterhalten. "Mit meinen Kollegen spreche ich nur französisch. Ein par sprechen auch englisch. Nur Kevin Trapp spricht deutsch. Mein französisch ist noch nicht gut genug, um Interviews zu geben, aber für die Kabine reicht es", sagte Draxler.

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