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Nicolas De Preville musste gegen Straßburg kurzzeitig auf einer ungewöhnlichen Position spielen © Getty Images

Der OSC Lille hält gegen Straßburg lange ein 0:0, ehe das Unheil hereinbricht. Nach Rot gegen den Keeper ist das Auswechselkontingent erschöpft.

Mit zwei Feldspielern im Tor hat der französische Erstligist OSC Lille eine kuriose Niederlage hinnehmen müssen.

Beim 0:3 (0:0) bei Aufsteiger Racing Straßburg nahm das Unheil in der 60. Minute seinen Lauf, als Schlussmann Mike Maignan beim Stand von 0:0 die Rote Karte sah. Das Problem: Der neue Trainer Marcelo Bielsa hatte zu diesem Zeitpunkt schon dreimal gewechselt.

Stürmer Nicolas De Preville rückte zwischen die Pfosten und parierte zunächst noch glänzend gegen Idriss Saadi, ehe er doch das 0:1 durch Jonas Martin (74.) hinnehmen musste.

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De Preville reichte die Handschuhe an Kapitän Ibrahim Amadou weiter, der in der Schlussphase zwei weitere Tore kassierte. Erst traf Dimitri Lienard per Foulelfmeter (82.), dann Jeremy Grimm aus großer Entfernung (88.).

"Das war das erste Mal, dass ich ins Tor gegangen bin. Das ist nicht meine Position, aber man muss irgendwie damit umgehen", sagte Amadou. Sowohl Lille als auch Straßburg liegen nach zwei Spieltagen mit drei Punkten im Mittelfeld der Tabelle.

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