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Rio Ferdinand (l.) und John Terry bildeten lange die Innenverteidigung Englands
Rio Ferdinand (l.) und John Terry bildeten lange die Innenverteidigung Englands © getty

Englands Ex-Nationalspieler Rio Ferdinand empfindet tiefe Abneigung gegen seinen ehemaligen Nationalmannschaftskollegen John Terry.

"Für mich wird der größte Idiot immer John Terry sein", heißt es in einem Auszug aus Ferdinands Autobiographie "2#sides", der in der "Sun on Sunday" veröffentlicht wurde.

Terry hatte Ferdinands Bruder Anton 2011 in der Partie zwischen Chelsea und den Queens Park Rangers rassistisch beschimpft.

Lange leugnete Terry, die Worte, die gefallen waren.

"Als Englands Kapitän und mein Partner in der Innenverteidigung hätte er jedem eine Menge Schmerz ersparen können, wenn er sofort zugegeben hätte, dass er die Worte in der Hitze des Gefechts gesagt hat, aber kein Rassist ist", erklärte Ferdinand.

Und weiter: "Ich habe mit John nie wirklich darüber gesprochen. Ich rede immer noch nicht mit ihm, aber selbst drei Jahre später kann ich ihm nicht vergeben."

Seine Familie hätte unter dem Vorfall stark gelitten: "Es waren Pistolenkugeln in der Post. Das Fenster meiner Mutter wurde kaputt gemacht und Pistolenkugeln unter ihrer Tür durch geschoben. Sie musste ins Krankenhaus wegen dem Stress", so Ferdinand.

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